Museum für Hamburgische Geschichte

Museum für Hamburgische Geschichte

Museum für Hamburgische Geschichte: Ein Streifzug durch 1.200 Jahre Hamburger Stadtgeschichte

Im Museum für Hamburgische Geschichte (MHG) kannst du entdecken, wie Hamburg zu dem wurde, was es ist: Hafenstadt, Hansemetropole, Einwanderer-Stadt, Wirtschaftsstandort und kultureller Schmelztiegel. Freue dich auf historische Exponate, Alltagsgegenstände, Dokumente und Geschichten aus über tausend Jahren, die sich zu einem lebendigen Panorama der Stadtentwicklung zusammenfügen.

Die wichtigsten Fakten zum Museum für Hamburgische Geschichte

NameMuseum für Hamburgische Geschichte
Eröffnung1922
SchwerpunktStadtgeschichte Hamburgs
StadtteilNeustadt
Eintrittkostenpflichtig
Parkplätzenein
Barrierefreija

Das erwartet dich im Museum für Hamburgische Geschichte

  • Überblick über Hamburgs Entwicklung von der frühen Hammaburg um 800 bis in die Gegenwart.
  • Themenschwerpunkte: Schifffahrt und Hafen, Handel und Wirtschaft, Auswanderung, Stadtentwicklung, jüdisches Leben, Alltags- und Wohnkultur verschiedener Epochen.
  • Bedeutende Exponate wie der sogenannte „Störtebeker-Schädel“, Modelle von Hafen und Stadt, Architekturfragmente alter Hamburger Gebäude und Alltagsgegenstände aus verschiedenen Jahrhunderten.
  • Sonderausstellungen, vielfältige Vermittlungsangebote sowie früher eine große Modelleisenbahn – ideal auch für Familien mit Kindern.
  • Einen lebendigen Einblick in städtische Entwicklungen: Wie Hamburg sich vom mittelalterlichen Handelsort zur modernen Hafenmetropole wandelte – mit Bildern, Dokumenten, Objekten und Geschichten.

Die schönsten Eindrücke mit dem Museum für Hamburgische Geschichte

Museum für Hamburgische Geschichte
Museum für Hamburgische Geschichte
Museum für Hamburgische Geschichte
Museum für Hamburgische Geschichte
Museum für Hamburgische Geschichte
Museum für Hamburgische Geschichte
Museum für Hamburgische Geschichte
Museum für Hamburgische Geschichte

Hamburger Geschichte hautnah — Von Hammaburg bis Hafenmetropole

Das Museum macht Hamburgs wechselvolle Geschichte erlebbar. Es zeigt, wie aus dem Missionskastell Hammaburg eine der bedeutendsten Hafenstädte Europas wurde. Mittelalter, Hansezeit, Industrialisierung, Weltkriege, Wiederaufbau und moderne Globalisierung – alle historischen Phasen haben im Museum ihren Platz. Besonders eindrücklich: Schifffahrt, Hafen, Auswanderung und Handel – Aspekte, die Hamburg bis heute prägen. Es gab Ausstellungen über das jüdische Leben in der Stadt, Alltagskultur, Wohnverhältnisse verschiedener Epochen und viele Objekte, die den Wandel Hamburgs im Alltag zeigen. 

Nagelneue Perspektiven: So wird Hamburg früher erzählt

Architekturfragmente alter Häuser wurden in das Museumsgebäude integriert — etwa Fassadenteile oder Türportale – Zeugnisse vergangener Stadtbilder. Ergänzt durch Modelle, Dokumente und Medienstationen konnte das Museum stets Geschichten erzählen: von Reeperbahn über Speicherstadt bis zu modernen Stadtvierteln. Viele Besucher:innen schätzten die Kombination aus großen historischen Themen und kleinen, oft persönlichen Geschichten. Besonders das Zusammenspiel — See- und Hafenwelt, Arbeits- und Wirtschaftsleben, Migration, Religion und Kultur — machte Hamburg lebendig.

Was macht das Museum für Hamburgische Geschichte so einzigartig?

  • Es besitzt laut eigenen Angaben die größte stadtgeschichtliche Schausammlung Deutschlands.
  • Die Sammlung deckt rund 1.200 Jahre Hamburger Geschichte ab – von der Hammaburg um 800 bis zur Gegenwart.
  • Ein Highlight sind ikonische Objekte wie der Störtebeker-Schädel, Architekturfragmente aus früheren Jahrhunderten sowie Stadt- und Hafenmodelle, die Stadtentwicklung anschaulich machen.
  • Das Museum vereinte Geschichte mit Alltag – Schifffahrt und Hafen, Handel, Kultur, Migration, Religion – und bot damit ein breites und facettenreiches Bild von Hamburg.

Ein Rundgang durch das Museum für Hamburgische Geschichte

Wie das Museum entstand – Vom Sammlungsverein zur Institution

Die Wurzeln des Museums reichen zurück bis ins Jahr 1839, als die Gesellschaft für Hamburgische Geschichte gegründet wurde. Ziel war es, die Erinnerung an Hamburgs Geschichte zu bewahren – durch Sammlung, Dokumentation und Ausstellung. Der Architekt Fritz Schumacher griff diese Idee auf und entwarf zwischen 1914 und 1922 das heutige Museumsgebäude am Holstenwall.

Die Eröffnung erfolgte 1922. Seither entwickelte sich das Museum zu einem der bedeutendsten stadtgeschichtlichen Häuser Deutschlands. Mit der Zugehörigkeit zur Stiftung Historische Museen Hamburg ist das Museum eingebettet in eine bedeutende museale Gemeinschaft, die Hamburgs Vergangenheit bewahrt und präsentiert.

Über Generationen hinweg wurde die Sammlung kontinuierlich ausgebaut – mit Objekten aus Handel, Alltag, Architektur, Schifffahrt und Kultur.

Weitere wichtige Informationen zum Museum für Hamburgische Geschichte

Wann hat das Museum für Hamburgische Geschichte geöffnet?

Aktuell geschlossen wegen umfassender Modernisierung (seit dem 8. Januar 2024)

Hinweis: Der Umbau soll laut Angaben bis voraussichtlich 2027 dauern.

Was kostet der Eintritt ins Museum für Hamburgische Geschichte?

Da das Museum derzeit geschlossen ist, entfallen Eintrittspreise vorübergehend. In früheren Zeiten lagen sie für Erwachsene bei etwa 10 €. 

Das Museum für Hamburgische Geschichte in Zahlen

  • dokumentiert rund 1.200 Jahre Hamburger Geschichte 
  • ca. 23 000 Quadratmeter Ausstellungsfläche
  • Gebäudekomplex aus den 1920er Jahren

Ausstattung vor Ort

Parkplatz
Toiletten
Barrierefrei ✅ (geplant bzw. nach Umbau; Ziel der Modernisierung ist Ausbau der Barrierefreiheit) Hamburg+2shmh.de+2
Gastronomie ✅ (bzw. Museumsgastronomie ist geplant nach Wiedereröffnung)
Für Kinder geeignet

Anschrift Museum für Hamburgische Geschichte: Holstenwall 24, 20355 Hamburg

Anschrift Museum für Hamburgische Geschichte: Holstenwall 24, 20355 Hamburg

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln

Du erreichst das Museum bequem mit der U-Bahn und mit dem Bus. Von der U-Bahn-Station St. Pauli läufst du in wenigen Minuten über die Wallanlagen zum Gebäude am Holstenwall. Alternativ kannst du mit verschiedenen Buslinien bis zur Haltestelle „Museum für Hamburgische Geschichte“ oder bis in die Nähe des Parks Planten un Blomen fahren und von dort zu Fuß gehen. 

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